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Stummfilm am Mittwoch: 11.09.2013 – „The Cheat“

 The poster art copyright is believed to belong to the distributor of the film, Paramount Pictures, the publisher of the film or the graphic artist.The Cheat“ (1915 / 59 Min.) von Cecil B. DeMille.

Richard Hardy (Jack Dean) hat in Aktien investiert und hofft auf einen erfolgreichen Ausgang. Seine Frau Edith (Fanny Ward) denkt derweil an ihr Vergnügen und die Anschaffung neuer Garderobe. Da Richard seine ganze Zeit im Büro verbringt, lässt sie sich von Haka Arakau (Sessue Hayakawa), einem attraktiven burmesischen Prinzen, begleiten. Arakau besitzt auf Long Island ein Haus, in dem er Holzfigurinen sammelt, die er durch Brandzeichen als sein Eigentum zu kennzeichnen pflegt. Auch Edith soll das Brandzeichen kriegen.

Beginn: 20:30
Einführung: Ludwig Lugmeier
Piano: Xavier Ycaza Poveda

Eine Vereinsveranstaltung des Laufende Bilder e.V..
Kostenlose Mitgliedschaft; Anmeldelisten liegen im Lokal aus.

 
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Verfasst von - September 10, 2013 in Uncategorized

 

Sonderveranstaltung am 24.08.: „Eine Seite des Wahnsinns“ („狂った一頁“ – „Kurutta ippēji“) von Kinugasa Teinosuke (1926)

Kurutta ippēji“ (Eine Seite des Wahnsinns) (1926 / 60 Min.)
von Kinugasa Teinosuke spielt in einer psychiatrischen Anstalt und erzählt die Geschichte eines Hausmeisters, dessen Frau sich unter den Insassen befindet. Als die Tochter auftaucht, um von ihrer Verlobung zu berichten, setzt dies Rückblenden in einem Strudel immer verstörend werdender Bilder in Gang, die sich aber zur Familiengeschichte zusammenfügen und erklären, warum die Tochter nie etwas von der Hausmeistertätigkeit ihres Vaters erfuhr.

Der Film ist das Produkt der Avantgarde Gruppe Shinkankaku-ha (Schule des Neo-Sensualismus), die die naturalistische Darstellung zu überwinden versuchte. Zu den Drehbuchautoren gehörte der Literaturnobelpreisträger Kawabata Yasunari.

Piano: Martin Rohrmeier
Shakuhachi (jap. Flöte): Aaron Shragge
Tenor-Saxophon: Jon Lindhorst
Einführung: Christopher Scholz
Eintritt: 7 € (ermässigt: 5 €)
Beginn: 21:00 s.t. (frühes Erscheinen wird empfohlen)

 
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Verfasst von - August 21, 2013 in Uncategorized

 

Jubiläum: 5 Jahre Stummfilm und Piano: 13.07.2013

Am 9. Juli 2008 riefen in der Literatur- und Pianobar „Froschkönig“ Rosa und Patrick Giersch eine Veranstaltungsreihe mit Stummfilmen ins Leben. Den Auftakt bildete „Menschen am Sonntag“ und am Piano sass Ole Boston. Am 10. Juli 2013 steht der Film wieder auf dem Programm und wieder mit Ole als Pianisten – fünf Jahre weiser, fünf Jahre älter, aber bestens in Schuss. Fünf Jahre Stummfilm im „Frosch“ – das will etwas heissen. Deshalb gibt es am Samstag, den 13. Juli 2013, eine Veranstaltung zum Jubiläum.

Literatur Film Musik!
Was Sie erwartet? Ein kaltes Büfett (für das Vilson Souza die Verantwortung trägt), Texte zum Thema Film von Bernhard Lassahn (Monster im Dunkeln), Hans-Peter Kunisch (Froschkönig Neukölln), Martin Betz (Das Handtuch) und Ludwig Lugmeier (Wo ist Coletti?) sowie Slapstickfilme aus den 20er-Jahren mit Martin Betz am Piano. Los (mit dem Büfett) gehts so gegen 19 Uhr, und eingeladen sind alle, Frauen, Männer, Hermaphroditen, und ausgerichtet wird der Abend von „Laufende Bilder e.V. „, dem man gerne etwas in die Vereinskasse werfen darf.

 

 
 

Sonderveranstaltung: Panzerkreuzer Potemkin, Sa. 5. Januar, 20:30

Wir laden ein zu einem außergewöhnlichen Stummfilmereignis, dem Auftakt einer Stummfilmreihe mit außergewöhnlicher Besetzung und hochkarätigen Musikern.

Panzerkreuzer Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin (1925 / 63 Min.) von Sergej M. Eisenstein handelt vom Aufstand der Besatzung des Panzerkreuzers „Fürst Potemkin“, der unter dem Begriff „Meuterei von Odessa“ in die russische Geschichte einging. Ein Stummfilmklassiger und Meilenstein der Filmgeschichte, 1958 auf der Weltaustellung in Brüssel zum „Besten Film aller Zeiten“ gekürt.

Martin Rohrmeier (Piano)

Alfred Mehnert (Percussion)

Einführung:  Ludwig Lugmeier

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

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Begin the new year with a special silent film event with extraordinary musical accompaniment – the first of a new series of silent film performances.

Battleship Potemkin (1925 / 63 Min.) by Sergej M. Eisenstein describes the revolt of the crew of the battle ship „Potemkin“ which made Russian history under the name of the mutiny of Odessa. A classic silent film and a milestone of film history, it was elected the „best film of all times“ at the World Exhibition of 1958 in Brussels.

Martin Rohrmeier (Piano)

Alfred Mehnert (Percussion)

Introduction:  Ludwig Lugmeier

Entrance fee:  7 Euro, concessions 5 Euro

 
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Verfasst von - Januar 2, 2013 in Uncategorized

 

Aktueller Film: Lot in Sodom & Die Muschel und der Kleriker, Mi 2. Januar, 20:30

Stummfilm & Piano

Einführung: Ludwig Lugmeier
Am Flügel: Hada Benedito

Lot in Sodom (1933 / 28 Min.) von James Sibley Watson und Melville Webber erzählt von Sodom und der Erscheinung des Engels, welcher Lot auffordert, die Stadt zu verlassen. Ein streng stilisierter, avangardistischer Film, der sich mit der Homosexualität der Sodomiter beschäftigt.

Die Muschel und der Kleriker (1928 / 28 Min.) von Germaine Dulac ist die Geschichte eines jungen Geistlichen, der sich, von Zerstörungswut, Angst und Sehnsucht beherrscht, zwischen einer unerreichbaren Frau und dominanten Mann bewegt. Das erste surrealistische Werk der Filmgeschichte nach einem Drehbuch von Antonin Artaud.

Der Eintritt ist frei und ein Obolus für den Musiker sehr erwünscht.

 
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Verfasst von - Januar 2, 2013 in Uncategorized

 

Aktueller Film: Berlin – Sinfonie einer Großstadt, Mi, 10. Oktober, 20:30

Berlin – Sinfonie einer Großstadt

Stummfilm & Geige, Saxophon, Perkussion und Synthesizer

Einführung: Ludwig Lugmeier

Musik: Duo MinT

Lutz Wernicke: Geige und Percussion

Bernd Kircher: Saxophon und Synthesizer

 

Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927 / 65 Min.) ist ein experimenteller Dokumentarfilm von Walther Ruttmann. Eine Dampflokomotive fährt durch Wiesen, Lauben- und Wohngebiete in die Stadt hinein. Nach einem Schwenk über die Dächer Berlins: die Straßen der Stadt, immer wieder unterbrochen von der Ansicht der Turmuhr des Rathauses. Langsam füllen sich die morgendlich leeren Straßen mit Menschen. Immer schneller wird der Rhythmus der Stadt. Immer schneller die Blenden von Straßen zu Fabriken, in die Büros.

Herbert Ihring im Berliner Börsen Courier: „…dramatisch durch die Bewegung, fabelhaft geschnitten, fabelhaft anschwellend, fabelhaft in die Ruhe des Mittags zurückgleitend, fabelhaft in die Nachtbilder gesteigert. Ein musikalischer Film.“

 

Der Eintritt ist frei und ein Obolus für die Musiker sehr erwünscht.

 

 
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Verfasst von - Oktober 8, 2012 in Uncategorized

 

Fräulein Else, Mi 3. Oktober, 20:30

Stummfilm & Piano

Einführung: Ludwig Lugmeier
Am Flügel: Martin Betz

Fräulein Else (1925 / 86 Minuten) ist der fünfte Film, den Regisseur Paul Czinner zusammen mit Elisabeth Bergner, seiner Lieblingsschauspielerin und späteren Ehefrau, drehte. Als Vorlage diente Czinner die gleichnamige Novelle von Arthur Schnitzler. Wie in vielen gemeinsamen Projekten handelt „Fräulein Else“ von einer jungen Frau, die am Begehren eines älteren Mannes zerbricht. Neben Elisabeth Bergner wirkten weitere hochkarätige Schauspieler wie Albert Bassermann, Albert Steinrück und Adele Sandrock mit.

Berliner Tageblatt: „Das Erlebnis des Films ist der Charme der Bergner, ihr fein nuanciertes Spiel, dem der Regisseur Czinner keine Hemmungen auferlegte.“

Der Eintritt ist frei und ein Obolus für den Musiker sehr erwünscht.

 
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Verfasst von - September 30, 2012 in Uncategorized